Rettet die Umwelt

Rettet die Umwelt

Leider steckt im Nordosten Brasiliens der Umweltschutzgedanke noch in den Kinderschuhen. Die Leute werfen den Abfall weg, sei dies am Strand, in Wohnquartieren, auf Feldern, in der Wildnis und in Wäldern.

Wir leisten unseren bescheidenen Teil gegen die Verschmutzung. Im Herbst 2015 begannen wir, an den Stränden Abfall zu sammeln. Es gab dabei eine gewisse Sensibilisierung der Strandbesucher.

Seit September 2016 bezahlen wir einen armen Jugendlichen in Paulista PE, damit er halbtags auf Wiesen oder in der Wildnis Abfall sammelt. Im November kauften wir das Material für eine kleine Sackdeponie, in der die Anwohner die Abfallsäcke deponieren können, bis sie die städtische Müllabfuhr abholt. Die Bewohner übernahmen die Maurerarbeiten.

Im Oktober 2016 kam ein Junge in Igarassu dazu, der die gleiche Aufgabe erfüllt. Seit Februar steht ihm ein zweiter Teenager zur Seite. Diese beiden nehmen regelmässig eine Gruppe Freiwilliger mit, die ihnen helfen und lernen, den Abfall nicht wegzuwerfen. Unsere Leute tragen einheitliche Leibchen, die auf unsere Mission aufmerksam machen. Die Anwohner beginnen, ihren Abfall nicht einfach wegzuwerfen.

In Paulista ist unser Mitarbeiter in einem weiteren Quartier tätig. Dort bauten die Bewohner im Mai 2017 eine Sammeldeponie. Die beiden Deponien erfüllen ihren Zweck. Die Umgebung ist viel sauberer.

Nach den Erfolgen in Paulista und Igarassu starten wir im Juli 2017 unser Projekt auch in Olinda. José Arruda sammelt in den Quartieren Varadouro und Jardim Brasil Abfall.

Per Ende Juli hören José Edson und Lucas auf, für uns zu arbeiten. Wir wollen in Igarassu anderen Jugendlichen die Chance geben, ein Zugeld zu verdienen und sich für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Wir danken den beiden für ihren Einsatz! – Evelyn und Jonathan ersetzen die beiden.

Auch in Olinda gab es nach gut einem Monat eine Änderung: José Arruda fand eine Anstellung. Ihn ersetzt die 29jährige 2fache Mutter Nancy.

Für 2017 budgetierten wir Fr.  10’000.- für das Projekt ‚Rettet die Umwelt’. Das ist ein Nichts, aber es ist ein Anfang. Mit mehr Mitteln können wir auf mehr erreichen. So schwebt uns vor, Schulklassen zu sensibilisieren. Auch im Bereich Recycling gibt es noch viel zu tun. Kehrichtverbrennung – wie in Europa – ist im Nordosten Brasiliens noch nicht bekannt.

Unser Projekt ist noch winzig. Aber die ‚Erfolge’ zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Helfen Sie uns bitte dabei, diesen weiterzugehen.